Die originäre Unterbringung im offenen Vollzug ergibt sich aus dem Vollstreckungsplan des Landes Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus können Inhaftierte im Rahmen der Progression aus dem geschlossenen Vollzug in den offenen Vollzug verlegt werden.

Pforte offener VollzugDer offene Vollzug verfügt über 62 Haftplätze.

Die Besonderheit des offenen Vollzuges besteht im Verhältnis zwischen Strafverbüßung auf der einen Seite und normalem Alltagsleben auf der anderen Seite.

Gebäude offener VollzugDie Inhaftierten gehen einer Arbeit nach, die sich im Idealfall außerhalb der Mauern befindet. Oder sie arbeiten innerhalb des offenen Vollzuges, als Schneiderinnen, Büglerinnen oder Hausarbeiterinnen.

Auch Ihre Freizeitgestaltung findet außerhalb des Vollzuges in der Familie oder innerhalb des Vollzuges in dem zur Verfügung gestellten Rahmen statt.

Seitengebäude offener VollzugDie Aufgabe des offenen Vollzuges liegt in der Heranführung an ein weitestgehend normales, straffreies Leben.

Der Vollzug dient hier als eine Art lockeres Korsett, welches das Einhalten von Regeln überprüft, stützend zur Seite steht und auch hilft, Probleme regelkonform zu lösen.

Gerade Frauen müssen teilweise mühsam erlernen, für sich selbst und ihr Handeln die Verantwortung zu übernehmen.

Wir helfen ihnen dabei.